Zu den häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Babyschwimmen gehören „Ab wann kann ich mit meinem Baby am Babyschwimmen teilnehmen? Ab wann ist es sinnvoll? Was sind die körperlichen Voraussetzungen und bis zu welchem Alter spricht man vom „Babyschwimmen“ bzw. vom „Kleinkinderschwimmen“?

Ab wann Babyschwimmen sinnvoll ist – die Unsicherheit ist groß

Mit 3 Monaten kann das Babyschwimmen beginnen

Mit 3 Monaten kann das Babyschwimmen beginnen

Babyschwimmen oder manchmal auch „Wassergewöhnung für Babys“ genannt, erfreut sich stetig steigender Beliebtheit bei Deutschlands Eltern.

Und dies völlig zu Recht: Die kleinen Mäuse fühlen sich im Wasser pudelwohl und in ihrem Element! Nachdem sie 9 Monate im Bauch der Mutter „schwimmend und schwerelos“ bei wohligen Temperaturen verbracht haben, ist die auch kein Wunder?

Die Babys genießen sichtlich die wiedererlangte „Schwerelosigkeit“ und freuen sich über den Aufenthalt im angenehm warmen Wasser.

Uns erreichen immer wieder Fragen von Müttern, die wissen möchte, ab wann man mit Babyschwimmen tatsächlich beginnen kann. Auch in vielen Foren liest man Fragen wie „Babyschwimmen ab 3 Monaten?“, „Babyschwimmen ab 1 Jahr“ oder „Babyschwimmen bis wann?“

Es scheint also nach wie vor eine große Unsicherheit zu geben, ab wann Babys denn nun schwimmen dürfen. Das liegt daran, dass es tatsächlich keine allgemeinverbindliche Altersangabe gibt, die für alle Babys und alle Kurse gilt.

Ärzte empfehlen: Babyschwimmen frühestens nach 6 Wochen

Die Antwort auf die Frage „Ab wann Babyschwimmen“ sinnvoll oder möglich ist gibt es keine allgemeingültige Antwort, da immer auch die individuelle Entwicklung des Kindes betrachtet werden muss.

Die meisten Schwimmschulen bieten Kurse für Kleinkinder ab 6-8 Wochen an. Dieses Alter wird auch von Kinderärzten als Untergrenze für den frühesten Beginn genannt. Oftmals lautet die Empfehlung nicht vor dem 4. Monat anzufangen. Der am häufigsten genannte Zeitpunkt für die erste Stunde im Babyschwimmen ist üblicherweise zwischen dem 4. Und 6. Lebensmonat. Es kann aber auch deutlich später mit dem Einstieg begonnen werden – manche Mütter gehen erst zum Babyschwimmkurs wenn ihr Kind 1 Jahr alt ist.

Mittlerweile haben sich viele Anbieter von Schwimmkursen auf die Bandbreite im Alter eingestellt. Sie bieten häufig Kurse für sehr kleine Babys an (6-8 Wochen) und weitere Gruppen für ältere Babys. Dabei ist es wichtig, dass die Gruppen möglichst „homogen „zusammengesetzt sind. Ein guter Anbieter achtet darauf.

Ein schönes Beispiel können Sie sich stellvertretend für viele andere Anbieter bei „Aquaphine“ aus Berlin ansehen. Die Kurse bei „Aquaphine“ sind wie folgt aufgebaut:

AquaNewBorn: bis 6 Monate

AquaBaby: bis 1 Jahr

AquaMini: 1-2 Jahre

AquaMidi: 2-3 Jahre

AquaMaxi: 3-4 Jahre

Ein solcher Aufbau gewährleistet, dass man immer in einer altershomogenen Gruppe starten kann und auch sinnvoll aufeinander aufbauende Folgekurse buchen kann.

Hier kannst du alle Anbieter von Babyschwimmkursen in deiner Nähe finden.

Ab wann Babyschwimmen: Die individuellen körperliche Voraussetzung des Babys sind entscheidend!

Bei der Beurteilung ab wann Babyschwimmen möglich ist, spielen neben dem Alter aber insbesondere die individuellen körperliche Voraussetzungen des Babys eine wesentliche Rolle. Die folgende Checkliste hilft euch bei der Beurteilung ob euer Baby die körperlichen Vorraussetzungen mitbrint, um mit dem Babyschwimmen zu beginnen.

  • Das Baby kann den Kopf in Bauchlage alleine halten! Bei kräftigeren Kindern kann dies schon in der 6-8. Woche beginnen.
  • Bei Gesundheitlichen Einschränkungen, wie z.B. angeborenen Herzfehlern oder Neurodermitis, unbedingt vorher ärztlicher Rat eingeholen.
  • Es sollten keine akuten Infekte vorliegen. Erkältungen, Ohrenschmerzen, Magen-Darm – Infekte sind ein No-Go für den Einstieg beim Babyschwimmen. Vorher unbedingt einen Arzt konsultieren.
  • Auch bei einer deutlichen allergischen Veranlagung wird empfohlen, das Babyschwimmen vorher mit dem Kinderarzt abzuklären.
  • Körpertemperatur – Der kindliche Organismus sollte seine Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad schon selbstständig regulieren können. Das ist bei Babys individuell sehr verschieden. Empfohlen wird daher eine Beurteilung durch die Hebamme oder einen Kinderarzt
  • Dein Baby kränkelt oder es hatte gerade eine Impfung? Dann solltest du das Babyschwimmen besser aussetzen oder aufschieben. Gerade in den Tage nach einer Impfung sind Kleinkinder häufig krankheitsanfälliger.
  • Erst alle Schutzimpfungen – sonst kein Babyschwimmen? Der Ratschlag, bis nach den Schutzimpfungen mit dem Babyschwimmen zu warten, ist mittlerweile veraltet.
  • Mamas sollten warten, bis der Wochenfluss aufgehört hat oder Ihr Arzt/Ihre Ärztin nach einem Kaiserschnitt grünes Licht gegeben hat.

Vor dem Babyschwimmen: Das Baby an Wasser gewöhnen

Bis es mit dem Babyschwimmen losgehen kann, ist es allerdings sinnvoll, mit ihrem Baby möglichst häufig gemeinsam in der großen Badewanne zu planschen, um es so im Sinne einer „Wassergewöhnung“ auf das Babyschwimmen vorzubereiten. Falls keine Badewanne vorhanden, tut es auch die Babybadewanne.

Wichtig ist, dass Ihr Kind mit dem Element “Wasser” vertraut wird, damit es optimal für den Start ins Babyschwimmen vorbereitet ist.

Gib deinem Kind beim Baden durch dauerhaften Körperkontakt und indem Sie zu ihm sprechen oder ihm etwas vorsingen, Sicherheit.

Gewöhne es langsam an das Wasser, indem du ihm sanft Wasser über den Kopf gießt. Senke die Wassertemperatur allmählich auf 33 Grad, da dies der üblichen Temperatur des Wassers beim Babyschwimmen entspricht.

Auch eine Gewöhnung an Wasser aus dem Duschkopf kann sinnvoll sein, schließlich sollen die kleinen vor und nach dem gemeinsamen Schwimmkurs ebenfalls leicht abgeduscht werden.

So steht dem gemeinsamen Badespaß nichts mehr im Wege.

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